Glenn Ferris in Erfurt

Glenn Ferris

Ferris hatte ab dem 8. Lebensjahr Unterricht auf der Posaune und von 1964 bis 1967 zusätzlich bei Don Ellis Privatstunden in Theorie, Improvisation und Komposition. Zwischen 1968 und 1970 studierte er am Los Angeles Valley College und dann bis 1972 am California Institute of Arts. Am 15. November 2019 ist Glenn Ferris in Erfurt zu erleben!

Er war zwischen 1967 und 1970 Mitglied des Orchestra von Don Ellis, zuletzt als Assistant Leader und an der Einspielung der wichtigen Alben Goes Underground und Live at Fillmore beteiligt. Anschließend hatte er eine Gruppe mit Jack Walrath, arbeitete aber auch mit George Duke und Buell Neidlinger. Ferris ist ein Mann großer Horizonte, er spielte überdies mit George Duke und Frank Zappa, den Beach Boys und Buddy Miles, John Scofield und Tony Scott.

Cobham hielt ihn für den besten Posaunisten Amerikas

Auch in den Bands von Billy Cobham und bei Alphonse Mouzon mischte er mit, trat aber zudem mit John Abercrombie, John Scofield, Randy Brecker, Bobby Bradford, Buddy Miles, John Carter und der Average White Band auf. Er zog Ende der 1970er nach New York City und spielte dort mit Milcho Leviev, James Newton und Art Pepper.

1980 ging er nach Paris, trat mit eigenen Gruppen auf, spielte zudem aber auch mit Tony Scott, Mal Waldron, Steve Lacy und Barry Altschul. Aktuell arbeitet Ferris regelmäßig in eigenen Trio-, Quartett und Quintettbesetzungen.

Aufgrund seiner technischen Fähigkeiten sah Billy Cobham in dem damals 24-jährigen Glenn Ferris schon 1974 den besten amerikanischen Posaunisten. Mike Zwerin urteilte 15 Jahre später über ihn als den komplettesten, inspirierendsten, dennoch am wenigsten beachteten Posaunisten unserer Zeit. Im Rahmen des Konzerts “It must schwing! – A Tribute to Alfred Lion & Francis Wolff mit den Jazz Animals wird Glenn Ferris in Erfurt spielen.

Alle Konzerte der Reihe “Jazz in the City” im Überblick!

Glen Ferris "Flying"

Glenn Ferris "Calabrian Nights", Peter Schärli Trio

Glen Ferris "Flying"

Glenn Ferris "Calabrian Nights", Peter Schärli Trio