It must schwing!

It must schwing! – A Tribute to Blue Note

Das einflussreichste Jazzlabel der Musikgeschichte, Blue Note, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag.

Eine treffliche Gelegenheit, an die beiden aus Deutschland nach New York emigrierten Herren Alfred Lion und Francis Wolff und ihr im Rückblick überwältigendes Werk zu erinnern.

Das fand auch Siggi Loch, Gründer des Jazzlabels ACT, der die Blue-Note Gründer noch persönlich kannte und zu seinem Vorbild machte. Er kuratierte deshalb eine Band, die ohne Zweifel in der Lage ist, die epochalen Jahre von Blue Note bis zur Mitte der Sechziger Jahre in ein Programm zu gießen, welches einen ähnlich weiten und virtuos geschwungenen Bogen schlägt, wie die Künstler von Blue Note.

Eröffnet wird der Abend der „It must schwing! -Tour mit Sidney Bechets “Summertime”. Es folgen Klassiker von Bud Powell, John Coltrane, Horace Silver, Art Blakey, Thelonius Monk, Cannonball Adderley, Miles Davis, Lee Morgan, Herbie Hancock und Wayne Shorter.

Besetzung JAZZ ANIMALS

Emile Parisien, Saxophone
Theo Croker, Trompete
Glenn Ferris, Posaune
Yaron Herman, Piano
Joe Martin, Bass
Gerald Cleaver,  Drums

Special Guest: Benny Golson, Saxophone & Axel Zwingenberger, Piano

Zughafen – Halle 6
Zum Güterbahnhof 20
99085 Erfurt

15. November 2019
Einlass 18:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr

It must schwing! – A Tribute to Blue Note

Das einflussreichste Jazzlabel der Musikgeschichte, Blue Note, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag.

Eine treffliche Gelegenheit, an die beiden aus Deutschland nach New York emigrierten Herren Alfred Lion und Francis Wolff und ihr im Rückblick überwältigendes Werk zu erinnern.

Das fand auch Siggi Loch, Gründer des Jazzlabels ACT, der die Blue-Note Gründer noch persönlich kannte und zu seinem Vorbild machte. Er kuratierte deshalb eine Band, die ohne Zweifel in der Lage ist, die epochalen Jahre von Blue Note bis zur Mitte der Sechziger Jahre in ein Programm zu gießen, welches einen ähnlich weiten und virtuos geschwungenen Bogen schlägt, wie die Künstler von Blue Note.

Eröffnet wird der Abend der „It must schwing! -Tour mit Sidney Bechets “Summertime”. Es folgen Klassiker von Bud Powell, John Coltrane, Horace Silver, Art Blakey, Thelonius Monk, Cannonball Adderley, Miles Davis, Lee Morgan, Herbie Hancock und Wayne Shorter.

Besetzung JAZZ ANIMALS

Emile Parisien, Saxophone
Theo Croker, Trompete
Glenn Ferris, Posaune
Yaron Herman, Piano
Joe Martin, Bass
Gerald Cleaver,  Drums

Special Guest: Benny Golson, Saxophone & Axel Zwingenberger, Piano

Zughafen – Halle 6
Zum Güterbahnhof 20
99085 Erfurt

15. November 2019
Einlass 18:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr

Filmtrailer

Benny Golson "Killer Joe"

Filmtrailer

Benny Golson "Killer Joe"

The JAZZ ANIMALS

Für die Retrospektive hat Siggi Loch den Saxophonisten Emile Parisien zum Bandleader erkoren. Sein Begleitquintett besteht aus Theo Croker (Trompete), Glenn Ferris (Posaune), Yaron Herman (Piano), Joe Martin (Bass) und Gerald Cleaver (Drums).

Als Special Guest wird noch der Saxophonist Benny Golson mit von der Partie sein, was getrost eine kleine Sensation genannt werden darf. Der Musiker, am 25. Januar dieses Jahres 90 Jahre alt geworden, war noch aktiv in der goldenen Ära von Blue Note beteiligt, sein lyrisch warmer Ton ist, hier einmal stellvertretend für seine stilprägenden Kompositionen und Interpretationen genannt, auch auf dem 1958 entstandenen Meilenstein “Moanin'” von Art Blakey’s Jazz Messengers zu hören.

“Dieses Projekt”, sagt dann auch Émile Parisien, sei “eine der besten von den vielen sehr guten Ideen Siggi Lochs” gewesen, er selbst und seine Band seien Siggi dafür schon jetzt dankbar, “die ganze Jazzgemeinde wird dem wohl folgen.”

It must schwing! – lautete die Ansage, an die sich alle Musiker von Blue Note hielten

Bleibt noch, den leicht skurrilen Titel dieser Tour zu erklären. Während Francis Wolff als Fotograf für die bis heute stilbildenden Cover der Alben von Blue Note verantwortlich war, definierte Alfred Lion deren musikalische Grundsätze. Und weil er als Emigrant der Sprache seiner neuen Heimat niemals wirklich mächtig wurde, lautet der von ihm meistüberlieferte Satz “It must schwing!”, an den sich alle seine Musiker hielten. Blue Note ohne Groove war und blieb undenkbar. Das ist noch heute so, dennoch endet die Retrospektive Mitte der Sechziger. 1967 ging Lion in den Ruhestand, Wolff starb vier Jahre später. Die Musik, der sie zu Weltruhm verhalfen, darf aber weiterhin als unsterblich bezeichnet werden.

Die It must schwing! Tour hat diese Musik nun aber mitnichten nur reanimiert, denn sie ist bislang ja noch gar nicht verstorben. Sie riecht nicht einmal komisch. Sie duftet vielmehr himmlisch und auch verführerisch.

Alle Konzerte der Reihe “Jazz in the City” im Überblick!

it must schwing!

The JAZZ ANIMALS

it must schwing!

Für die Retrospektive hat Siggi Loch den Saxophonisten Emile Parisien zum Bandleader erkoren. Sein Begleitquintett besteht aus Theo Croker (Trompete), Glenn Ferris (Posaune), Yaron Herman (Piano), Joe Martin (Bass) und Gerald Cleaver (Drums).

Als Special Guest wird noch der Saxophonist Benny Golson mit von der Partie sein, was getrost eine kleine Sensation genannt werden darf. Der Musiker, am 25. Januar dieses Jahres 90 Jahre alt geworden, war noch aktiv in der goldenen Ära von Blue Note beteiligt, sein lyrisch warmer Ton ist, hier einmal stellvertretend für seine stilprägenden Kompositionen und Interpretationen genannt, auch auf dem 1958 entstandenen Meilenstein “Moanin'” von Art Blakey’s Jazz Messengers zu hören.

“Dieses Projekt”, sagt dann auch Émile Parisien, sei “eine der besten von den vielen sehr guten Ideen Siggi Lochs” gewesen, er selbst und seine Band seien Siggi dafür schon jetzt dankbar, “die ganze Jazzgemeinde wird dem wohl folgen.”

It must schwing! – lautete die Ansage, an die sich alle Musiker von Blue Note hielten

Bleibt noch, den leicht skurrilen Titel dieser Tour zu erklären. Während Francis Wolff als Fotograf für die bis heute stilbildenden Cover der Alben von Blue Note verantwortlich war, definierte Alfred Lion deren musikalische Grundsätze. Und weil er als Emigrant der Sprache seiner neuen Heimat niemals wirklich mächtig wurde, lautet der von ihm meistüberlieferte Satz “It must schwing!”, an den sich alle seine Musiker hielten. Blue Note ohne Groove war und blieb undenkbar. Das ist noch heute so, dennoch endet die Retrospektive Mitte der Sechziger. 1967 ging Lion in den Ruhestand, Wolff starb vier Jahre später. Die Musik, der sie zu Weltruhm verhalfen, darf aber weiterhin als unsterblich bezeichnet werden.

Die It must schwing! Tour hat diese Musik nun aber mitnichten nur reanimiert, denn sie ist bislang ja noch gar nicht verstorben. Sie riecht nicht einmal komisch. Sie duftet vielmehr himmlisch und auch verführerisch.

Alle Konzerte der Reihe “Jazz in the City” im Überblick!